Freitag, 9. Juli 2010

Die Zukunft von Social Media

2010 beginne die „Ära des sozialen Kontextes“. Netzwerke sind ab sofort in der Lage die Vorlieben ihrer Nutzer zu erkennen. Internetnutzer werden eine Online-Identität besitzen, die sie von Netzwerk zu Netzwerk mitnehmen.


Bisweilen existieren Netzwerke nebeneinander und stehen in keinem Zusammenhang zueinander. Nutzer haben getrennte Identitäten - in jedem sozialen Netzwerk haben sie andere Freunde, Favoriten und Präferenzen.


In Zukunft, sagen die Marktforscher von Forrester, werden die Identitäten aus unterschiedlichen Netzwerken zu einer einzigen und mobilen Identität verschmelzen.


Das ganze Web werde sich in diese Richtung verändern – von separaten sozialen Seiten hin zu geteilter sozialer Erfahrung. Diese Entwicklung verleiht dem Verbraucher und seinen Communities Macht. Marketing und Industrie beobachten diese Entwicklung, da Konsumentscheidungen vermehrt durch Freunde im Netz beeinflusst werden.

Der „Ära der sozialen Funktionalität“ wird die „Ära der sozialen Kolonisation“ folgen. Internetnutzer werden von Netzwerk zu Netzwerk springen können und dort Kolonien bilden. Der entscheidende Faktor hierbei wird sein, ob es möglich sein wird seine digitale Identität mit zu nehmen.

Empfehlungs- und Kommentarplattformen wie Qype werden das Wissen der Masse, die kollektive Intelligenz bündeln. Die Erfahrung der Masse wird die des einzelnen überlagern.

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